Achtsames Marketing

Achtsames Marketing

Muss denn Achtsamkeit denn jetzt noch ins Marketing rein?

Ich glaube UNBEDINGT!

Ich bin aber auch der Meinung, dass Achtsamkeit noch an andere Orte, in andere Bereiche und in andere Ecken hingehört: in die Schulen und in die Familien, in die Fitnessstudios und Gartenvereine, an die Supermarktkasse und an die Stammtische der CEOs.

Ja, ich glaube, dass eine allgegenwärtige Achtsamkeit sehr vieles anders und besser machen würde.

Bevor du aber vor deinem inneren Auge Räucherstäbchen, Klangschalen und Menschen im Schneidersitz siehst – lasse mich bitte erst einmal erklären, was ich mit dem Wort Achtsamkeit meine.

Die Was ist Achtsamkeit (für mich)?

Die Google Definition der Oxford Languages beschreibt die Bedeutung des Wortes „achtsam” wie folgt:

Es ist also an sich GAR NICHT gebunden an irgendwelche Techniken wie Meditation, Yoga & Co. Auch wenn diese mir persönlich tatsächlich dabei geholfen haben, achtsam zu sein.

ABER ich glaube auch daran, dass es Menschen gibt, die einfach so achtsam sind. 

Sorgsam und vorsichtig mit sich selbst und mit ihrer Umwelt umgehen. 

Und das ohne, dass sie meditieren, journalen und Mantras singen. Ja, vielleicht sind sie manchmal auch achstamER als die, die es tun.

Ich selbst war eine lange Zeit in meinem Leben gar nicht achtsam. Achtsamkeitstechniken haben in meinen Leben die absolut entscheidende Rolle dabei gespielt, dass ich mich wieder mit mir selbst verbinden konnte. Auf dieser Grundlage konnte ich meine Entscheidungen bewusst treffen, ich wurde mutiger und konnte immer mehr Margot in mein Leben integrieren.

Ich habe nach dem Strohhalm Achtsamkeit gegriffen, als ich auf dem Weg zum Burnout war. Gott sei Dank ist Achtsamkeit so ein Hype geworden, dass ich in irgendeiner schnöden Frauenzeitschrift von der App Headspace hörte. Sie versprach, Stress zu reduzieren. Deswegen habe ich gestartet. Ja, in meinem Fall war es ein bisschen spät. Es wäre besser gewesen, wenn ich es schon in meiner Studienzeit praktiziert hätte. Dann hätte ich meine innere Stimme nicht immer abgetan, sondern sie eventuell wichtig genommen.

Hätte ich die Achtsamkeit früher entdeckt, hätte ich vielleicht niemals in einem Konzern gearbeitet.

Vielleicht wäre ich niemals im Marketing gelandet.

Aber dann wäre ich heute auch nicht hier, voller Dankbarkeit in meinem Homeoffice, in dem ich gemütlich an meinem Schreibtisch sitze und diesen Blogartikel schreibe.

Für mich ist Achtsamkeit der ehrliche Versuch, gut zu mir und zu anderen sein. Das kann auf einer Yogamatte oder mit einer Klangschale beginnen. Muss es aber nicht.

Für mich persönlich ist es die Yogamatte. Für mich persönlich ist es mein sonnengelbes Journal, in dem ich oft meine Gedanken festhalte. Für mich ist es momentan auch wieder eine App, mit der ich meditiere (obwohl ich über 4 Jahre lang nicht meditiert habe.)

Die Yogamatte, das Journal und die App sind nur der Start.

Nur der Anfang.

Nur der Ort, wo ich einen Samen pflanze, damit er in meinem Leben und in meinem Umfeld Früchte tragen kann. In meiner Familie, im Supermarkt um die Ecke oder auf dem Weg zur Schule, um meine Jungs abzuholen. Oder auch in meinen Newslettern, auf meinem Blog oder in meiner Zusammenarbeit mit meinen Kund:innen.

Und da bin ich natürlich niemals perfekt.

Aber definitiv achtsamer.

Was ist für mich NICHT achtsam, obwohl achtsam draufsteht

Auch ich habe viele Fälle gesehen, bei denen „achtsam“ draufstand und nichts Achtsames drin war. Klar ist Mindfulness gerade ein großer Hype und manche springen darauf, ohne sich die Mühe zu geben, achtsam zu sein.

Ich war auch schon mal in Yoga-Klassen, in denen eine durchgestylte Yoga-Lehrerin so sehr mit dem eigenen Spiegelbild beschäftigt war, dass sie ihre Schüler:innen im Raum keines Blickes würdigte.

Ich habe schon mal einen großen Mindfulness Guru auf der Bühne gesehen, der die Zuschauer:innen dazu ermutigt hat, sehr persönliche und verletzliche Geschichten in einem Saal voller Menschen zu teilen. Also, ich fand das nicht so achtsam.

Ich will niemandem unterstellen, er würde den Label “mindful” missbrauchen. Aber für mich fühlen sich manche vermeintlich achtsame Sachen nicht so achtsam an.

Denn auch in der Achtsamkeitswelt gibt es Etikettenschwindel.

So wie es Greenwashing gibt.

Und Pinkwashing.

Das ist blöd und manchmal ärgert es mich auch richtig, so etwas zu sehen. Dennoch ist es für mich persönlich kein Grund, deswegen auszusteigen.

Vielmehr ist es für mich ein großer Ansporn, das mit dem „mindful”, so mindful wie möglich zu machen.

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Was ist achtsames Marketing (für mich) und wie kannst du es für dich integrieren?

 

Achtsames Marketing ist für mich ein Marketing, das wir als Selbstständige BEWUSST gestalten.

Bei dem wir nicht im Autopiloten Sachen tun, weil wir allen Geschichten à la „So musst du das machen.” glauben.

Beim achtsamen Marketing sollten wir aber auch Geschichten hinterfragen, die wir uns selbst erzählen.

Geschichten darüber, dass wir nicht gut genug sind.

Dass wir nicht schreiben können.

Dass wir niemals erfolgreich werden können.

Für mich ist es ein Marketing, bei dem wir behutsam und bewusst mit den anderen (z. B. mit unseren potenziellen Kund:innen und Kolleg:innen) und mit uns selbst sind.

Zum einen erkennen wir an, wer wir sind, was uns ausmacht und welche Bedingungen wir haben. Wir latschen nicht über unsere Grenzen und versuchen auch nicht, jemand anders zu sein.

Aus diesem starken Fundament heraus gehen wir mit einer guten Intention in die Welt, bieten unseren Kund:innen unsere Dienstleistungen oder Produkte an, begegnen ihnen auf Augenhöhe und lassen allen anderen immer die Wahl, ob eine Zusammenarbeit gerade passt oder nicht. Wir kooperieren mit anderen und unterstützen einander, weil wir daran glauben, dass es genug für uns alle gibt.

Konkret sind mir folgende Aspekte beim achtsamen Marketing wichtig:

Verlasse deine Komfortzone – zu DIR hin

Wenn ich achtsam bin und mit mir selbst ehrlich sein kann, weiß ich, dass ich unterscheiden kann zwischen „Ich will das nicht machen.” oder „Ich will es eigentlich machen. Aber ich habe ganz schön viel Angst.”

Das ist ja der berühmte Move aus der Komfortzone ZU MIR hin, über den ich das erste Mal im Buch von Gretchen Rubin „Das Happiness Projekt“ gehört habe.

Das ehrliche Hinterfragen meiner Widerstände verbunden mit einer wertschätzenden und wohlwollenden Anerkennung dessen, dass es nicht einfach ist, mutig zu sein, hat mir sehr dabei geholfen, in meinem Tempo und in meinem Ausmaß in meine Art von Sichtbarkeit hineinzuwachsen.

Wenn du gerne schreibst, und darin besser werden möchtest, musst du dich nicht auf die Bühnen peitschen, um interviewt zu werden. In dir dreht sich alles um, wenn du an Insta denkst? Es gibt auch einen Weg ohne Social Media. Meiner Erfahrung macht es so viel mehr Sinn, wenn wir mutiger werden bei den Dingen, die wir tatsächlich machen wollen. Auch, wenn wir Angst davor haben.

Erkenne an, welche Möglichkeiten du hast, aber auch welche Einschränkungen

Du kannst alles schaffen, wenn du es wirklich willst“, kann ich nicht mehr hören. Und das ist auch etwas, was ich niemals meinen Kund:innen erzählen würde. Weil: das stimmt einfach nicht.

Vielmehr bin ich ein Fan dieses Mantras:

Du kannst zwar nicht alles werden, was du willst.
Aber alles, was du bist.

Ich bin davon überzeugt, dass der einzigartige Mix aus den Eigenschäften, Stärken und Werten, mit dem wir auf die Welt kamen, einen Sinn macht. Und zu einem großen Geschenk für uns, aber auch für andere werden kann, wenn wir dieses anerkennen. Wertschätzen. Einsetzen. Und feiern.

Ich habe jahrelang davon geträumt, tougher, selbstbewusster und lauter zu sein.

Dabei fühlte ich mich immer zu sensibel, zu leise, zu empfindlich.

Erst als ich meine Hochsensibilität und Feinfühligkeit anerkannt habe und mein Leben drumherum aufgebaut habe, bin ich die mutigste und authentischste Version meines Selbst, die es tatsächlich jemals gab.

Das Gleiche betrifft die äußeren Einschränkungen in unserem Leben: der Vollzeitjob, der gerade nun mal den Kühlschrank füllt und die Miete zahlt. Unsere Kleinen, die manchmal abwechselnd krank werden oder die pflegebedürftigen Angehörigen, für die wir da sein wollen. Und manchmal auch müssen. Oder schlicht einfach unsere Hochsensibilität, unsere Neurodivergenz, die unsere Batterie schneller leer werden lassen.

Es ist für mich achtsam, all die Bedingungen ganz klar zu sehen, um dann zu schauen, was in welcher Geschwindigkeit getan werden kann.

Wie kannst du deine Ziele realistisch abstecken?
Wie kannst du Räume finden, um an deiner Selbstständigkeit zu arbeiten?
Wie schnell muss es sein?
Musst du es alleine machen?

Behandle deine Kund:innen, wie du selbst behandelt werden möchtest

Ich habe neulich eine Unternehmer:in darüber sprechen gehört, welche ausgefuchsten Funnel sie hat und wie sie darin neuen Newsletter-Abonnent:innen suggeriert, dass bestimmte Angebote nur bis zu einem bestimmten Datum gelten, obwohl dieses Datum seit Jahren angepasst wird. Es wird also so manipuliert, dass die neue Abonnent:in das Gefühl bekommt, sie müsse jetzt zuschlagen, sonst verschwindet das megatolle Angebot. Für immer.

Will ich in so einen Funnel reingeraten, in dem ich belogen werde?

Nein.

Deswegen würde ich eine solche Methode niemals einsetzen. Auch, wenn sie funktioniert.

Wenn wir bei einer Marketingmethode das Gefühl haben, sie wäre manipulativ, dürfen wir es hinterfragen.

Wir dürfen aber auch dabei bleiben, dass sie sich FÜR UNS nicht gut anfühlt.

Wir dürfen Alternativen wählen, bei denen wir nicht das Gefühl haben, sie würden komplett gegen unsere Werte verstoßen.

Wir dürfen uns für ehrliche und aufrichtige Wege entscheiden.

Auch wenn wir mal Umsatz auf dem Tisch liegen lassen.

Ich bin davon zutiefst überzeugt, dass wir so nachhaltig erfolgreich sein können.

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Fazit

Ich wünsche dir, dass dein Marketing voller Achtsamkeit ist. Voller Achtsamkeit für dich selbst, für deine Entfaltung und für deine Gesundheit. Und voller Achtsamkeit für deine Kund:innen, denen du immer mit einer guten Intention begegnen kannst.

Hier noch einmal zusammengefasst die Schritte, die dir helfen können, achtsam(er) in deinem Marketing zu sein, sind:

 

  • Verlasse deine Komfortzone ZU DIR hin. Sei mutig bei Entscheidungen, die dir wichtig sind, die deinen Werten entsprechen und deinen Träumen dienen.
  • Nehme deine Lebensrealität an. So könntest du damit aufhören, so zu tun, als ob wir alle 24 Stunden zur Verfügung hätten. Wenn wir anerkennen, dass dass uns (in manchen Abschnitten unseres Lebens) weniger Ressourcen zur Verfügung stehen, können wir uns bemühen, unser Marketing und unsere Selbstständigkeit so aufzubauen, dass wir nachhaltig und ganzheitlich von ihnen profitieren.
  • Behandle deine Kundinnen, wie du selbst behandelt werden möchtest. Missachte nicht deine Intuition, die dir manchmal zuflüstert, dass es sich nicht gut anfühlt. Dass du SO nicht selbstständig sein wolltest. Vertrauen darauf, dass dein Bauchgefühl dich nicht trügt und sei mutig, um Marketingwege zu finden, die zu dir passen. Und niemanden manipulieren.
Wie du in deinem Marketing ACHTSAM mutig sein kannst

Wie du in deinem Marketing ACHTSAM mutig sein kannst

Für die meisten Selbstständigen hat Marketing viel mit Mut zu tun.

Für die meisten meiner Kund:innen ist es so.

Und für mich selbst auch.

Über unsere Person schreiben auf der About me.

Auf kleine oder große Bühnen treten, um seine Dienstleistungen anzupreisen.

In einer Umfrage um Hilfe bitten.

All das fällt vielen Selbstständigen nicht leicht.

Insbesondere, wenn wir hochsensibel und introvertiert sind. (That’s me!)

Wenn uns von jeder Seite „Da musst du eben Mut aufbringen!” oder „Verlasse deine Komfortzone!” zugerufen wird, können wir schnell unter Druck geraten.

Und das hilft nicht wirklich beim „mutig werden”.

Denn: was heißt das überhaupt?

Und sollten wir mutig sein, um bloß mutig zu sein?

Viel schöner finde ich den Gedanken, dass wir ACHTSAM mutig sind.

Die Achtsamkeit kann in diesem Fall so für uns aussehen:

  • Wir erspüren, ob, das, was unseren Mut abverlangt, etwas ist, was WIR vom Herzen wollen. In unserem Marketing kann es bedeuten, dass wir Methoden wählen, die unseren Werten, Stärken und Ressourcen entsprechen. Dass wir eine Positionierung wählen, die uns strahlen lässt. Und uns nicht „spitz” positionieren, weil MAN es so macht.
  • Wir nehmen alle Gefühle mit, die zum Mut dazugehören. Und das sind Aufregung, Freude, aber auch Angst, Sorgen und (Selbst)Zweifel. Wir tun nicht so, als ob wir alles mit links schaffen, sondern gestehen uns ein, dass mutig sein sehr viel Kraft kostet und Regeneration braucht.
  • Wir gehen in unserem eigenen Tempo. Dabei können wir versuchen, unsere Vorschnelligkeit oder unsere Langsamkeit anzunehmen. Weil wir einen Job nebenbei haben, kleine (oder große) Kinder versorgen oder einfach nur hochsensibel sind. Wir könnten nein sagen zu Vergleichen mit anderen, die andere Voraussetzungen und andere Ressourcen haben als wir.

Wenn mutige Schritte in meinem (Business)Leben anstehen, stelle ich mir drei Fragen.

  1. Verlasse ich die Komfortzone zu mir hin?
  2. Wie kann ich in der Lernzone bleiben?
  3. Was brauche ich, um mutig zu sein?

Diese Fragen helfen mir dabei, mutige Schritte zu gehen, um in meiner Selbstständigkeit vorwärtszukommen – und fast noch wichtiger – um mir ein authentisches und wertorientiertes (Business-)Leben aufzubauen, das möglichst 100 % Margot ist.

Wenn du dich auch danach sehnst, ACHTSAM mutig in deinem Marketing und in deinem Leben zu sein, könnten dir diese Fragen dabei helfen.

Frage 1: Verlasse ich die Komfortzone zu mir hin?

 

Vor vielen Jahren las ich mal das Buch „Happiness Project“ von Gretchen Rubin. Eine Überlegung der Autorin, die in dem Buch ihre persönliche Challenge beschreibt, um glücklicher zu werden, brannte sich in meinem Herzen ein.

Leave the comfort zone towards yourself.“

Eine Story für dich:

Als ich mein Studium International Business startete, hielten es die meisten in meiner Umgebung für SEHR mutig. Ich kündigte meine Festanstellung als Assistentin der Geschäftsführung, unterzog mich einigen Prüfungen, um überhaupt zum Studium zugelassen zu werden und entschied mich für eine Variante mit 1,5 Jahren Auslandsaufenthalt.

Es war definitiv ein Schritt aus meiner Komfortzone.

Und in diesem Fall auch ZU MIR HIN.

Warum?

Vor meinem Studium arbeitete ich als Assistentin der Geschäftsführung. Dabei habe ich unter anderem die Reisen eines Geschäftsführers organisiert: Ich habe seine Flüge und seine Hotels gebucht, geschaut, dass seine Visa immer aktuell waren und mich nach seiner Rückkehr um seine Reiseabrechnungen gekümmert. Mein Schreibtisch war voll mit den Taxi-Rechnungen aus Istanbul und New York, gemischt mit den Restaurantquittungen aus Pisa, Kiew und Athen. Und je länger ich mich mit seinen Reisen beschäftigte, umso lauter wurde eine Stimme in mir, die mir zuflüsterte:

Ich will auch in die Welt. Ich will nicht in diesem Vorzimmer sitzen und ihn immer fragen, wie die Reise war. Ich will reisen. Ich will in anderen Ländern leben. Dort arbeiten, die Menschen kennenlernen, an der Seine liegen und Bücher lesen und Scones in Schottland genießen.

Diese Sehnsucht veränderte alles.

Sie bewegte mich zuerst in die Recherche.

Und dann zu der Entscheidung, meine Festanstellung zu kündigen und International Business zu studieren.

Rückwirkend weiß ich:

DAS war definitiv ein Verlassen der Komfortzone zu mir hin.

Hin zu meinen tiefsten Wünschen, zu meinen Träumen.

Als ich nach dem Studium eine Karriere in einem internationalen Konzern startete, war ich auch mutig.

Ich verließ meine Komfortzone.

Tag für Tag.

Meeting für Meeting.

ABER:

Ich verstellte mich.

Gab mich tougher als ich bin.

Und latschte ständig über meine eigenen Grenzen.

Das war AUCH Verlassen der Komfortzone.

Leider nicht zu mir hin.

Sondern von mir weg.

Diese Reflexion hilft mir dabei, meine Ich-verlasse-die-Komfortzone-Motive zu überprüfen und ehrlich zu hinterfragen.

Denn in unserer Selbständigkeit können wir es noch viel besser steuern.

Hier einige Beispiele für dich:

      • Wenn du keine Lust hast, jeden Tag auf Instagram zu posten und live zu gehen, bedeutet es nicht, dass du nicht mutig bist. Es bedeutet einfach, dass es nicht dein Kanal ist und du stattdessen andere mutige Dinge in deinem Marketing tun könntest, die DIR entsprechen. Ich poste nichts auf Social Media, weil dieser Schritt aus der Komfortzone NICHT zu mir hinführen würde. Ich will es einfach nicht. Ich will die Zeit dafür nicht investieren. Und würde ich es tun, dann nur, weil MAN in der Selbstständigkeit bei Instagram & Co. zu sein hat.
      • Du wurdest eingeladen, auf einem Kongress zu sprechen und in dir sträubt sich alles dagegen? Es ist in Ordnung, dass du das nicht machen willst. Es gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten, sichtbar zu werden. Auch, ohne jemals eine Bühne betreten zu haben.
      • Alle erzählen dir, du sollst dich „spitz“ positionieren, aber für dich fühlt es sich einfach nicht stimmig an? Das heißt für mich nicht unbedingt, dass du nicht mutig bist. Wenn du die Komfortzonen zu dir hin verlassen willst, kannst du dich achtsam mutig mit deinen Themen UND unserer Persönlichkeit positionieren.

Ich lade dich ein, bei deinen mutigen Entscheidungen dir folgende Fragen zu stellen:

Verlasse ich die Komfortzone gerade ZU MIR HIN?

Führt dieser mutige Schritt zu mehr ICH in meinem Leben?

Komme ich dadurch meinen Träumen und meinen Wünschen näher?

    Frage 2: Bin ich in der Lernzone oder in der Panikzone?

    Jetzt haben wir schon im groben über die Komfortzone gesprochen. Für die zweite Frage möchte ich gerne das Komfortzonen-Konzept nach Senninger bemühen, um so manche Situationen in meiner Selbstständigkeit und in den Herausforderungen viele meiner Kund:innen zu erklären.

    Das Konzept stammt aus dem aus der Erlebnispädagogik und beschreibt, in welchen „Zonen“ wir uns als Menschen während einer Veränderung bewegen:

     

      Das Komfortzonen-Model nach Senninger

      Komfortzone

       

      In dieser Zone fühlen wir uns wohl und sicher – komfortabel eben. Es ist so etwas wie unsere „innere gemütliche Couch”. Wir kennen uns hier aus und sind nicht gestresst.

      Prinzipiell bin ich der Meinung, dass absolut nichts dagegen spricht, sich hier aufzuhalten. Denn in dieser Zone können wir entspannen, Energie tanken, Selbstvertrauen gewinnen.

      In unserer Selbstständigkeit können es Bereiche sein, die uns leicht fallen, Aufgaben, auf die wir uns freuen und die uns nicht stressen. Wenn wir mit unserer Selbstständigkeit zufrieden sind, können wir auf der „inneren Couch” liegen bleiben.

      Am Anfang meiner Selbstständigkeit wusste ich, dass ich von der Couch aus keine Kund:innen gewinnen werde und so nicht sicherstellen kann, dass ich nicht zurück in die Festanstellung muss. Und das wollte ich auf jeden Fall verhindern.

      Meine Couch bestand aus dem Basteln an meiner Website, am Umschreiben meiner Texte und wochenlanger Marktrecherche und ewigen Überlegungen, welches Freebie ich anbiete.

      Das Verlassen dieser Zone hat sich für mich damals extrem riskant angefühlt. Ich sollte Kund:innen ansprechen? Ich sollte ein Interview geben? Ich sollte mich um einen Gastbeitrag bewerben?

      Diese Ideen machten mich extrem nervös.

      All das fühlte sich eben nicht mehr komfortabel an und ich hatte Angst vor Überforderung.

       

        Lernzone

         

        Die zweite Zone wird auch „Lern- oder Risikozone“ genannt. Hier bewegen wir uns aus der Komfortzone raus und lernen Neues kennen. Und das bringt Risiken und Herausforderungen mit. Und negative Gefühle.

        Wenn wir es schaffen, uns in diese Zone hineinzubewegen, lernen wir vielleicht, dass das Risiko überschaubar ist. Oder aber auch, dass wir manch eine Niederlage doch aushalten können.

        In meinem Fall waren es auch Erfahrungen, die unangenehm waren. Im Nachhinein aber auch okay. Erfahrungen, bei denen ich demütiger wurde, offener, resilienter. Und definitiv mutiger.

        In meiner Lernzone habe ich gelernt, dass ich es liebe, Workshops und Interviews zu geben. Auch, wenn ich vor meinem ersten Podcast Interview eine Woche lang nicht schlafen konnte. Danach fühlte ich mich total erfüllt und glücklich. UND ich lernte, dass hier mein Perfektionismus keine Chance hatte, denn das Interview war vorbei und es gab keine Möglichkeit mehr, jeden Satz noch einmal zu feilen.

          Panikzone

           

          In dieser Zone haben wir großen Stress. Wir sind vollkommen überlastet und können kaum klar denken. Dieser Zustand kann sich bei zu viel neuen zeigen. Oder bei einem Gebiet, der uns einzeln extrem überfordert.

          Das Schöne an der Selbstständigkeit ist, dass wir es selbst in der Hand haben, in diese Zone nicht zu geraten. Indem wir mit uns selbst verbunden bleiben, lernen, nein zu sagen und immer wieder unser Tempo oder unser Pensum drosseln.

          Für mich ist es eine regelmäßige Übung zu reflektieren, ob ich zu nah an der Panikzone bin. In meiner Festanstellung am Konzern bin ich zuletzt auf jeden Fall in der Panikzone gewesen: Als hochsensible Mutter eines Kleinkindes in einer globalen Verantwortung war diese Grenze schnell erreicht.

            Wann für den einen die Komfortzone aufhört und die Lernzone anfängt, ist sehr unterschiedlich.

            Ich habe z. B. eine Freundin, die schon mehrmals Fernsehauftritte hatte, sich aber niemals trauen würde, jemanden bekannten auf der Straße anzusprechen. Bei mir ist es so, dass ich bei dem bloßen Gedanken, für das Fernsehen Schweißperlen auf meiner Stirn sind, mir auf der Straße einen klitzekleinen Ruck geben müsste, um die Person anzusprechen.

            Ich lade dich ein, bei deinen mutigen Entscheidungen dir folgende Fragen zu stellen:

            • Will ich selbst aus der Komfortzone heraus oder denke ich nur, ich müsste?
            • Wie kann ich die Komfortzone in meinem Tempo so verlassen, dass ich mich behutsam in der Lernzone bewegen kann? Was ist ein kleiner, machbarer Schritt?
            • Auf welchen einen wichtigen Bereich, der mir viel Mut abverlangt, kann ich mich fokussieren, damit ich nicht vor Überlastung in die Panikzone rutsche?

             

              Frage 3: Was brauche ich, um mutig zu sein?

               

              Wenn du weißt, dass der Schritt aus deiner Komfortzone ZU DIR hinführt und für dich abgesteckt hast, in welchem Tempo du ihn gehen willst, kannst du in dich hineinlauschen und dich fragen, welche Unterstützung du brauchst.

              Wenn ich eine Sache nennen müsste, die mir am meisten geholfen hat in meiner Selbstständigkeit, das ist es Unterstützung von Kolleg:innen und Mentor:innen, die mir wohlwollend und emphatisch zur Seite gestanden haben, während ich die für mich mutigen Schritte ging.

              Damit du eine Idee davon bekommst, wie du Unterstützung für dich aussehen kann, hier einige Beispiele aus meinem Marketing und dem Marketing meiner Kund:innen

              • Wenn du dein allererstes (oder zweites oder drittes) Webinar hältst oder einen Workshop, kannst du eine(n) liebe(n) Kolleg:in bitten, dein Co-Host zu sein. Sie ist da, hilft dir technische Fragen zu beantworten, ist im Notfall da, falls du aus dem ZOOM Raum fliegst (ist mir schon mal passiert) und du hast jemanden, mit dem du sprechen kannst, wenn dein Event vorbei ist (für mich: Gold wert).
              • Wenn du seit Ewigkeiten an deiner Website, an deinem Newsletter- oder Blog-Konzept bastelst und dich nicht traust, deine Texte zu veröffentlichen, kannst du dir eine(n) Mentor:in darum bitten, dir Feedback zu geben. Mir hat es geholfen, mit Menschen zu arbeiten, die meine „unsichere” Seite ernst nehmen und mir neben der Professionalität auch Mut machen.
              • Eine Business Buddy, mit der du dich regelmäßig austauschst, kann dich dabei unterstützen, deine mutigen Schritte zu gehen. Frage Menschen, die dir sympathisch sind und die in der Selbstständigkeit ungefähr so weit sind wie du. Und ja, ich weiß, auch das erfordert viel Mut!
              • Bevor du deine Konzepte, Ideen und Produkte online stellst, kannst du zuerst in einem geschützten Raum darüber sprechen, z. B. in einem Kleingruppenprogramm oder in einer Mastermind. Durch das erste Feedback kannst du Optimierungen vornehmen und mutigER sichtbar werden, mit all dem, was du anzubieten hast.
              • Manchmal hilft es auch sehr, offen zuzugeben, dass wir z. B. nervös vor einem Interview sind oder verunsichert sind, ob der Gastartikel so in Ordnung ist. Mir wurde hier in der Vergangenheit auch sehr viel Verständnis entgegengebracht, indem mir z. B. auch angeboten wurde, dass ich auch im Nachhinein die Möglichkeit habe, Passagen aus einem Interview herauszunehmen.

              Wenn du vor einem mutigen Schritt stehst, frage dich gerne, was dir helfen könnte.

              1. Wen kannst du um Unterstützung, Feedback oder einfach nur emotionalen Support bitten?
              2. Was bräuchte es, um deine Sorgen / Ängste kleiner zu machen?
              3. Was kann dein geschützter Raum sein, in dem du dich zuerst zeigen und üben kannst?

              Fazit

              Mut ist wichtig, um ein erfülltes Leben zu führen und um für unsere Träume und Wünsche loszugehen. Auch, um in unserer Selbstständigkeit die Freiheit und die Selbstbestimmtheit zu erreichen, wegen der wir uns vielleicht sogar selbstständig gemacht haben.

              Wir können aber auch in einen Aktivismus verfallen, weil jeder uns dazu rät, dies und das zu tun.

              Dann sind wir vielleicht mutig, verlieren uns aber selbst auf dem Weg.

              Du kannst achtsam mutig sein, indem du immer mit dir selbst verbunden bleibst, dir treu bleibst und dann die Energie in Schritte investierst, die sich für dich lohnen.

              Für 100 % DU in deinem Marketing und deinem (Business)Leben.

                Ist deine innere Stimme oft die lauteste Kritikerin?

                Ist deine innere Stimme oft die lauteste Kritikerin?

                Dr. Susanne Scheer ist Karriere- und Führungscoach und begleitet Menschen, die in ihrem (Berufs-) Leben etwas bewirken und sich selbst dabei treu bleiben möchten. Mit ihrer zwanzigjährigen Berufserfahrung in Wirtschaft und Wissenschaft plädiert die Expertin für Personal- und Persönlichkeitsentwicklung dafür, dass eigene (Berufs-)leben bewusst zu gestalten. Damit wir mit Klarheit, Kraft und Mut unsere Welt noch besser und menschlicher gestalten können.

                In dem folgenden Gastartikel schreibt sie über unsere lauteste Kritikerin und gibt uns drei Schritte an die Hand für mehr Selbstbewusstsein, Güte und Stärke.

                 

                An einem verregneten Februarwochenende lud mich eine Freundin ein, spontan zu einem afrikanischen Tanzworkshop mitzukommen. Da ich Musik liebe und gerne neues ausprobiere, sagte ich zu. Als völlig Ahnungslose in Sachen afrikanisches Tanzen dachte ich mir: „Zwei Stunden am Sonntagmorgen – da kann ja nix schiefgehen.“

                Pustekuchen.

                Leider war ich die einzige Anfängerin. Und die Kursleiterin zugleich sehr anspruchsvoll. Die anderen kannten sich aus und schienen viel geübter.

                Ich hopste unbeholfen dazwischen und fiel – im wahrsten Sinne des Wortes – aus der Reihe.

                Puh, wie unangenehm… ! 😰

                Eine Weile musste ich mich ganz schön überwinden, hatte Fluchttendenzen.

                Und meine innere Kritikerin trommelte lauter als die beiden realen Musiker:

                „Du kriegst das niemals so hin wie die anderen. Wie peinlich!“

                Und:

                „Alle anderen können das sowieso viel besser als du! Du bist halt keine Tänzerin. Lass es lieber gleich ganz sein.“

                Die Situation mit Abstand betrachten. Und mit anderen Augen sehen.

                Bis ich schließlich kurz innehielt und mich selbst fragte:

                Moment mal, warum bin ich eigentlich hier? EIGENTLICH ja, um Spaß zu haben. Um mich und meine Lebendigkeit zu spüren.“

                Und: „Gibt es gerade etwas unbedingt zu leisten oder zu erreichen?
                Ganz sicher: Nein! Ich bin freiwillig hier, es gibt nichts zu erreichen und nichts zu verlieren!

                Ab diesem Moment hatte sich bei mir ein Schalter umgelegt.

                Anstatt weiter mit einem völlig unrealistischen Anspruch heranzugehen, bei dem ich mich selbst klein machte, habe ich mein Tanzexperiment „umgewidmet“ zu:

                „Hey, ich mache das hier zum ersten Mal, und so gut ich kann. Dafür halte ich mich echt gut!“

                Das ließ mir mehr Freiraum und die Möglichkeit, auszuprobieren, Fehler zu machen UND dabei Spaß zu haben. Und als Teil der Gruppe die Energie und Lebensfreude zu spüren.

                Wie wunderbar ! 😊

                Die äußere Situation hatte sich null verändert – lediglich meine Einstellung dazu.

                Wie mächtig wir doch sein können – allein mit der Kraft unserer Gedanken und unserer Haltung!

                Hole dir das Workbook "Storytelling & Werte" für deine einzigartigen Storys.

                Und bekomme regelmässig wertvolle Impulse und Neuigkeiten

                 zum Thema authentisches Marketing!

                 

                Über die innere Kritikerin. Und warum es völlig normal ist, „Stimmen zu hören“

                Kennst du solche oder ähnliche Momente auch aus deiner Selbständigkeit?

                Wenn Gedankenkreisel die Kontrolle übernehmen. Wenn du dich vor lauter Stress oder Unsicherheit ganz Elend fühlst. Wenn du irgendwie festhängst. Und alles andere als gnädig mit dir bist.

                Momente, in denen du an dir zweifelst, dich mit anderen vergleichst und dir Fragen stellst wie z.B.:

                • Mache ich das richtig?
                • Bin ich wirklich gut genug?
                • Können das nicht sowieso alle anderen viel besser (natürlich ohne den geringsten Selbstzweifel)?

                Da spricht die Stimme der inneren Kritikerin.

                Und die kann in stressigen Situationen ganz schön gemein sein, oder?

                So eine Stimme (und noch andere dazu 😊) hören viele Menschen. Meistens handelt es sich um verinnerlichte Glaubenssätze, vermeintliche Erwartungen (von dir oder anderen) sowie gesellschaftliche Prägungen.

                So etwas wie: „Es ist nur richtig, wenn…“, „Man wird dich lieber haben, wenn…“, „Es taugt nur etwas, wenn…“, „Streng dich an…“, „Sei gleich ganz perfekt…“.

                 

                 Und wofür ist diese Erkenntnis jetzt gut? Ganz einfach:

                Wenn du um deine innere Kritikerin weißt, kannst du sie kennenlernen.

                Vielleicht sogar etwas Freundschaft mit ihr schließen.

                Und immer selbst-bewusster mit ihr umgehen.

                Diese drei Schritte können dir dabei helfen

                 

                Schritt Nr. 1: ERKENNEN

                Ganz wichtig gilt es zu unterscheiden: Diese Stimme, dass bist nicht du!

                Das ist nur EIN Anteil von dir. Du bist viel mehr als deine innere Kritikerin.

                 

                Schritt Nr. 2: AKZEPTIEREN

                Nimm deine innere Kritikerin an, schenke ihr Aufmerksamkeit und sage ihr gütig: „OK, du gehörst zu mir.“

                Deine innere Kritikerin entstand wahrscheinlich in einer Zeit, in der sie einmal eine wichtige Funktion in deinem Alltag hatte. Meist war das in jungen Jahren. Sie ist – ganz wertfrei – ein Teil deiner Lebensgeschichte.

                Je mehr du versuchst, gegen sie anzukämpfen oder sie wegzudrücken, desto größer und lauter wird sie vermutlich werden.

                Wenn du sie jedoch akzeptierst und als Teil von dir annimmst, braucht sie keine Angst mehr zu haben, angegriffen zu werden. Oder davor, nicht mehr gebraucht zu werden. Vermutlich wird sie dann immer ruhiger und entspannter…

                Und: So anstrengend die kritische Stimme manchmal auch sein mag, sie hat immer auch ihr Gutes. So sorgt sie in vielen Situationen etwa für Fokus, Ansporn und Qualität. Auch diese Seite darfst du beachten und anerkennen.

                 

                Schritt Nr. 3: CHEF:IN BLEIBEN

                Nimm den Moment wahr, wenn deine innere Kritikerin versucht, dir das Steuer aus der Hand zu reißen. Bei meinem Tanzerlebnis war das der Moment, in dem ich am liebsten gegangen wäre.

                Atme tief durch. Betrachte die Situation gütig und mit etwas Abstand. Stelle dir Fragen wie z.B.:

                • Warum mache ich das eigentlich, was ich (gerade) tue?
                • Was ist mir dabei besonders wichtig?
                • Was kann ich daraus lernen – für die Zukunft, den nächsten Schritt?

                Dadurch übernimmst du wieder das Steuer.

                Und entscheidest bewusst(er), wie du dich verhalten möchtest.

                Mit Herz und Verstand.

                 

                Auf ein Date mit deiner inneren Kritikerin

                Und noch etwas für einen guten Tag:

                Verabrede dich mit deiner inneren Kritikerin auf einen Kaffee. Lerne sie besser kennen.

                Beobachte, wie sie ausschaut, was sie sagt, was sie supergut kann. Was sie fühlt, wovor sie vielleicht selbst Angst hat, warum sie manchmal die Kontrolle übernehmen will, welche Bedürfnisse sie hat….

                Vielleicht magst du ihr auch einen Namen, eine Farbe und/oder eine Gestalt geben.

                So wirst du viel leichter mit ihr umgehen können. Und in kritischen Momenten immer mehr Chefin in deinem System bleiben. Du wirst sie liebevoll sehen und ihr gütig ihren Platz zuweisen.

                Und manchmal hilft es vielleicht auch, deine innere Kritikerin liebevoll in den Arm zu nehmen. 

                Einfach so.

                Vielleicht verändert sich ihre Gestalt dann auch. Und lässt anderen Anteilen von dir mehr Raum.

                Verpasse nie wieder einen neuen Blogartikel!

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                 rund um Storytelling und authentisches Marketing!

                Wem ich in Coachings schon alles begegnen durfte … ☺️

                 

                nämlich grauen Wolken, umtriebigen Bauarbeitern, dunklen Gestalt, Fußfesseln, tadelnden Zeigefingern…

                Und genauso den stärkenden Anteilen: Superhelden, Göttinnen, Samurai, Pipi Langstrumpf, Anke Engelke, Cinderella,…

                Nutze die wunderbare Chance, dich und deine verschiedenen Anteile noch besser kennenzulernen – mit allen Facetten. Den inneren Kritiker:innen, deinem inneren Kind, deinen stärkenden Anteilen…

                Dadurch bleibst du immer leichter in einem gutem und gütigen Kontakt mit dir selbst – an guten, mittleren und schlechten Tagen. Und die Chef:in in deinem inneren System.

                Denn egal, was du tust: Du bist dein wichtigstes Fundament in allen Lebenslagen. Und für die Begegnung mit anderen Menschen.

                 

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